Timeline Russia in Space | Zeitabschnitt: 1985 - 1994 x_p 1985 22. Oktober: Erster Start der umweltfreundlichen Zenit-Startrakete. x_p 1986 20. Februar: Start des Kern-Moduls (Core Module) der ersten aus mehreren Modulen bestehenden Raumstation "MIR". Das Kernmodul besitzt 6 Andockschleusen.
Bild: RiS 41 - Das Kern-Modul der Raumstation "MIR" ("Frieden") in der Umlaufbahn um die Erde x_p Vom 6. bis zum 9. März gelingt die direkte Erforschung des Galleya-Kometen durch die Sonden Vega-1 und Vega-2. x_p Vom 13. März bis zum 16. Juli führen die Kosmonauten der Soyuz O-15 Mission, L.D. Kizim und V.A. Solojev mehrere Versorgungsflüge zwischen dem ersten Modul der Orbitalstation "MIR" und der Saljut-7 Raumstation durch, um Materialien und Ausrüstungsgegenstände von der nicht mehr aktiven Station Saljut-7 hinüber zur MIR zu bringen. (Mission Soyuz O-15, MIR-Saljut-7) x_p 1987 Am 31. März wird das erste Spezialmodul für die MIR gestartet. Das Modul "Kvant" wird für astrophysikalische Experimente am Kern-Modul der MIR angedockt. x_p Energija startet am 15. Mai eine neue, sehr starke Startrakete. x_p Der syrische Kosmonaut M. Faris fliegt zusammen mit seinen sowjetischen Kollegen A.S. Viktorenko und A.P. Aleksandrov mit ihrem Soyuz TM-3 Raumschiff zur Raumstation MIR und bleibt vom 22. bis zum 30. Juli.
Bild: RiS 42 - M. Faris (Syrien), A.S. Vikorenko (UdSSR) und A.P. Aleksandrov (UdSSR) x_p 1988 Am 7. Juli startet "Phobos-1", am 12. Juli folgt die Schwestersonde "Phobos-2". Ziel der Missionen ist die Erforschung des Mars und seines Mondes Phobos. x_p Vom 29. August bis zum 7. September hält sich der afghanische Kosmonaut A. Momand zusammen mit seinen sowjetischen Kollegen V.A. Lyakhov und V.V. Polyakov an Bord der MIR Raumstation auf. (Soyuz TM-6)
Bild: RiS 43 - A. Momand (Afghanistan), V.A. Lyakhov (UdSSR) und V.V. Polyakov (UdSSR) x_p Am 15. November startet der wiederverwendbare Raumgleiter "Buran" auf der leistungsstärksten Rakete der Welt, einer "Energija", zu seinem Jungfernflug in das All auf. Er absolviert unbemannt 2 Erdumkreisungen und kehrt zur Erde zurück. x_p 1989 Im März übermitteln die Sonden "Phobos-1" und "Phobos-2" Daten und Fernsehbilder vom Mars-Mond Phobos und vom Roten Planeten Mars. Bild: RiS 44 - Der Marsmond Phobos, aufgenommen durch die interplanetarische Phobos-Mission x_p 1990 Erster Test eines autonomen Fluggerätes für Kosmonauten, die ausserhalb eines Orbitalkomplexes arbeiten, an Bord der MIR-Raumstation durch die Kosmonauten A.A. Serebrov und A.S. Viktorenko.
Bild RiS 45 - A.A. Serebrow mit dem "JetPack" beim Test im freien Weltraum x_p Vom 2. Dezember bis zum 10. Dezember fliegt der Journalist T. Akiyama als erster Japaner an Bord der Soyouz TM-11 mit den beiden Sowjets V.M. Afanasyev und M.H. Manarov, und als erster "zahlender Passagier" ins All. Das Raumschiff dockt an den MIR-Orbitalkomplex an.
Bild RiS 46 - T. Akiyama (Japan), V.M. Afanasyev (UdSSR) und M.H. Manarov (UdSSR) x_p x_p 1991 Am 31. März wird das ALMAZ-1 Raumschiff ins All gebracht. Der von der Erde aus steuerbare, jedoch vollautomatische Satellit besitzt ein seitliches Radar um die Erde zu kartographieren. Der Satellit forscht in den Grundlagen von Geologie, Ozeonographie, Umweltüberwachung, Agrarkultur und Navigation. x_p Vom 18. - 26. Mai fliegt die britische Astronautin Helen Sharman zusammen mit den Kosmonauten A.P. Artsebarsky und S.K. Krikalev an Bord der Soyuz TM-12 ins All und dockt mit dem MIR-Orbitalkomplex.
Bild RiS 47 - A.P. Artsebarsky (UdSSR), Helen Sharman (Grossbritannien) und S.K. Krikavev x_p Am 11. Juni dockt das "Kvant-2 Modul" an der MIR an. x_p Am 2.10. startet der österreichische Kosmonaut Franz Fibek zusammen mit den Kosmonauten A.A. Volkov und T.O. Aubakirov an Bord der Soyuz TM-13 ins All. Sie docken mit dem MIR-Orbitalkomplex.
Bild RiS 48 - Frank Fibek (Österreich), A.A. Volkov (Russland) und T.O. Aubakirov (Kasachstan) x_p Am 28. November erlässt der Präsident der neuen Russischen Föderation die Zusammenführung der Ministerien für Industrie mit dem für allgemeinen Maschinenbau. x_p In Minsk wird während der Versammlung von CIS-Staaten am 30. Dezember im Beisein von Regierungsrepräsentanten die Zustimmung erteilt, gemeinsame Aktivitäten in der Erforschung des Weltraums zu starten. x_p 1992 Am 25. Februar unterschreibt der Präsident der Russischen Föderation, Boris Jelzin das Dekret "Strukturaufbau in Weltraumaktivitäten im russischen Verband". Die russische Weltraumagentur RSA wird gegründet. x_p Am 17.03 startet der deutsche Raumfahrer Klaus Dietrich Flade mit den russischen Kosmonauten Alexander Kaleri und Alexander Viktorenko mit Sojus TM-14 ins All. Während dem Flug kommt zum ersten Mal der Unterdruckanzug "TSCHIBIS" zum Einsatz, bei dem die Verteilung von Körperflüssigkeiten im menschlichen Körper getestet werden.
Bild RiS 49 - Klaus-Dietrich Flade (Deutschland), Alexander Kaleri (Russland) und Alexander Viktorenko (Russland) x_p Die Russische Föderation schafft am 20. März den Titel "Pilot-Kosmonaut des Russischen Verbandes" (Kommandant einer Sojuz-Mission) und "Geehrter Militärischer Navigationsoffizier des Russischen Verbandes" (Bordingenieur einer Sojuz-Mission). x_p Am 9. April wird auf Veranlassung der Regierung der Russischen Föderation der offizielle Status der Weltraumagentur RSA beschlossen. x_p Am 24. Mai wird ein Vertrag zwischen der Russischen Föderation und der Republik Kasachstan im russischen Verbund geschlossen, der die Verwendung des Bajkonur-Kosmodroms beschreibt. Der Startplatz soll im Sinne der Weltraumerforschung für friedliche Zwecke genutzt werden. Der russische Präsident Boris Jelzin besucht die USA und bekräftigt diesen Schritt mit Kasachstan. x_p 27. Juli: Für die französiche "Antares" Mission fliegt der französiche Astronaut Michel Tognini mit den russichen Kosmonauten Anatoli Solowjow und Sergei Awdejew an Bord von Sojuz TM-15 in Richtung MIR-Raumstation. x_p Am 16. September unterschreibt Präsident Jelzin ein Dektret, welches den Inhalt der Erforschung der Erdatmosphäre vom Verteidigungsministerium auslagert. x_p Am 16. November fliegt der "Resource-500"-Satellit ins All, der die Zusammenarbeit mit Europa und den USA bekräftigen soll. Zudem widmete Russland den Start im "Internationalen Jahr der Weltraumforschung" dem 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas, 1492 durch Christoph Kolumbus. x_p 1993 Der Vertrag zur Verkleinerung und Beschränkungen von strategischen- und Angriffswaffen wird zwischen der Russischen Föderation und den USA am 3. Januar unterschrieben. x_p Boris Jelzin stellt vor der Regierung den Antrag, das Projekt "Buran" einzustellen, weil die Kosten für den wiederverwendbaren Raumgleiter zu hoch sind. Dem Antrag wird zugestimmt.
Bild RiS 50 - Der Buran auf seiner Startrakete Energia x_p 25. März: Start des experimentellen Satelliten "Start-1" an Bord eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs. x_p 27. April: Zustimmung des Höchsten Rates des Russischen Verbandes zur Erklärung der Weltraumaktivitäten und der Weltraumpolitik innerhalb des Russischen Verbandes. x_p 01. Juli: Der französische Astronaut Jean-Pierre Haigneré startet zusammen mit den russischen Kosmonauten Wassili Ziblijew und Alexander Serebrow an Bord der Sojus TM-17 von Baikonur aus ins All, um an der MIR-Raumstation festzumachen.
Bild RiS 51 - Alexander Serebrow (Russland), Wassili Ziblijew (Russland) und Jean-Pierre Haigneré (Frankreich) x_p Am 7. Juli unterschreibt der Präsident der Russischen Föderation den Vertrag zur "Entwicklung von Satelliten-Telekommunikations-Systemen". x_p 20. August: Zustimmung des Russischen Verbandes zum Gesetz zu "Weltraumaktivitäten". x_p Auf einer russischen "Cyclone"-Startrakete startet der Satellit "Meteor-2" und der italienisch-deutsche Satellit "Temisat" am 31. August ins All. x_p Am 11. Dezember stimmt der Russische Bund den Raumflügen bis ins Jahr 2000 zu, die sämtliche Aktivitäten der Russischen Föderation und ihren Bundesstaaten regelt. Auch wird die gegenseitige Hilfe mit den Partnerstaaten im russischen Verbund und Unterstützungsmaßnahmen beschlossen. x_p Die russische Föderation tritt dem Bau für die "Internationale Raumstation ISS" bei. x_p 1994 Am 9. Januar wird das "Khrunichev - staatliches Raumforschungs- und Produktionszentrum" gegründet. x_p Am 20. Januar startet Russland einen TV-Satelliten, der die neueste Generation von Russland´s Satelittentechnik repräsentiert. x_p Der russische "Meteor-3-Satellit" und der deutsche "TUBSAT"-Subsatellit werden am 25. Januar mit einer russischen Cyclone-Startrakete ins All gebracht. x_p Am 3. Februar startet als erster russischer Kosmonaut Sergei K. Krikalev an Bord eines amerikanischen Space-Shuttles "Discovery" ins All. Die "Discovery" kehrt am 11. Februar zur Erde zurück. x_p Am 29. April wird das Dektret erlassen, welches in offiziellen Schriftzügen die Firma "Energjia Rockets" nach S.P. Koroljov benennen darf. x_p Der russische "Gorizont"-Kommunikationssatellit wird unter Vertrag mit der amerikanischen Firma Rimsat am 20. Mai gestartet. x_p 3. Oktober: Start der "Euromir 94" Mission. Der deutsche Astronaut Ulf Merbold startet mit den russischen Kosmonauten Alexander Viktorenko und Jelena Kondakowa an Bord von Sojus TM-20 ins All und dockt an der MIR Raumstation an. Merbold hält am 19. Oktober eine Unterrichtsstunde ab, in der er Fragen von Kindern beantwortet.
Bild RiS 52 - Alexander Viktorenko (Russland), Jelena Kondakowa (Russland) und Ulf Merbold (Deutschland) x_p 31. Oktober: Start des ersten russischen "Elektro Synchronous Geostationary Quick-Reporting Meteoroligigal Satellite" (ESGQMS).
x_DMENU
BACK TOP