Timeline Russia in Space | Zeitabschnitt: 1995 - 2007 x_p 1995 Start des russischen "Cicada"-Satelliten, des amerikanischen "Faisat Communication Sattelite" und des schwedischen "Astrid Scientific Satellite" an Bord einer russischen Cosmos-Startrakete. x_p 3. - 11. Februar: Das amerikanische Shuttle "Discovery" startet ins All und nähert sich während dem Flug bis auf 10 Meter der russischen Raumstation MIR an. x_p 14. März: Start der ersten russisch-amerikanischen Crew, Beginn des ersten Langzeitaufenthaltes eines US-Astronauten auf der russischen Raumstation MIR. Soyuz-TM 21 Flug zur MIR-Station mit den Kosmonauten V.N. Dezurov, G.M. Stekalov (Russland) und dem Astronauten Dr. Norman Tagard (USA).
Bild RiS 53 - V.N. Dezurov (Russland), G.M. Stekalov (Russland) und Dr. Norman Thagard (USA) x_p Ende des längsten Aufenthaltes eines Menschen im All: der russische Kosmonaut V.V. Polyakov verbrachte 438 Tage an Bord der MIR-Raumstation.
Bild RiS 54 - Valerij Polyakov - der "Alteingesessene" des Weltraums. Er führte den längsten Raumflug der Geschichte mit 438 Tagen aus. Insgesamt verbrachte er bei seinen zwei Weltraumausflügen 678 Tage im erdnahen Orbit x_p Am 19. April wird der erste ausländische Satellit im Orbit von einer Crew von der MIR-Raumstation ins All ausgesetzt: der "GEZ-1"-Microsatellit aus der Bundesrepublik Deutschland. x_p Am 15. Mai beschliesst die russische Regierung, das staatliche Forschungs- und Kosmonautentrinings-Zentrum in Star City nach Yuri A. Gagarin zu benennen. x_p 24. Juni: Die russische Regierung beschliesst, das die Russische Föderation dem Verband "International Missile Technology Control Regime" (MTCR) beitritt. x_p 27. Juni: Das erste Dockmanöver eines Space Shuttles (Atlantis) an die MIR (STS-71 Mission). Zwei russische Kosmonauten, A.J. Solovjev und N.M. Budarin starten mit der Atlantis und beziehen nach dem Andocken die MIR-Raumstation.
Bild RiS 55 - STS-71, Space Shuttle "Atlantis" dockt am 27. Juni an der MIR an x_p 3. August: Start eines unbemannten tschechischen Subsatelliten "Prognoz-M2" und "Magnion-4" mit einer Molniya-Startrakete. x_p Am 7. August beschliesst die russische Regierung die Fortführung der "Aktivitäten in Wissenschaften und nationaler Sicherheit der Russischen Föderation". x_p 31. August: Start des ukrainischen "Sych-1" Satelliten und des chilenischen "Huckepack-Satelliten Fasat-Alfa" mit einer russichen Cyclone-Startrakete. x_p Der deutsche Astronaut Thomas Reiter fliegt am 03. September an Bord von Sojuz TM 22 mit seinen russischen Kollegen Juri Gidsenko und Sergei Awdejew in Richtung MIR und dockt an der Station an.
Bild RiS 56 - Juri Gidsenko (Russland), Thomas Reiter (Deutschland) und Sergei Awdejew (Russland) x_p Am 16. November dockt das amerikanische Space Shuttle "Atlantis" (STS-74) an der MIR-Station an, im Gepäck ein neues Modul für die MIR: das "SMM" wiegt 4.5 Tonnen und ist knapp 5 Meter lang. Angedockt am "Kristall-Modul" der MIR verfügt es über zwei androgyne Kopplungsaggregate für grössere Raumfahrzeuge, um die Distanz angedockter Shuttles zu den Solarzellenflächen der Station zu vergrössern.
Bild RiS 57 - Die Raumstation MIR, betrachtet aus dem Space Shuttle "Atlantis" x_p Am 10. Dezember erlässt der Präsident der Russischen Föderation den "Tag der strategischen Rakete - 17. Dezember" und der "Tag der militärischen Raummächte - 4. Oktober". x_p 28. Dezember: Start des indischen IRS-1C Satelliten und amerikanischen "Skipper Satellites" mit einer Molniya-Startrakete. x_p 1996 Am 2. Februar genehmigt die Regierung der Russischen Föderation die "neuen Regeln für Weltraumaktivitäten". x_p 19. Februar: Start auf einer Zyklon-Startrakete von sechs Satelliten. 3 niedrigfliegende Satelliten der "Gonets-Folge" für Kommunikation und 3 Satelliten der "Kosmos-Serien" (nos. 2328-2330) für das russische Verteidigungsministerium werden im Erdorbit ausgesetzt. x_p Am 21. Februar startet Sojuz TM-23 ins All, um mit der MIR zu docken. An Bord befinden sich die Kosmonauten Yuri Onufriyenko und Yuri Usachev. Die amerikanische Astronautin Dr. Shannon Lucid stösst zu der Besatzung auf der MIR mit dem Space Shuttle (STS-76) am 24. März und bleibt bis zum 25. September, als sie wiederrum von der Atlantis (STS-79) abgeholt wird.
Bild: RiS 58 - Shannon Lucid (USA), Yuri Onufiyenko und Yuri Usachev (beide Russland) x_p Am 1. März erlässt der Präsident der Russischen Föderation die Einsetzung einer staatlichen Prüfungskommission für den Minister der Verteidigung in Weltraumfragen. x_p Am 23. April wird das letzte geplante MIR-Modul "Prioda" an der MIR angedockt. x_p 17. August: Die französische Astronautin Claudie-André Deshays verbringt 15 Tage an Bord der Raumstation MIR. In der Soyuz TM-24 wird sie begleitet von den beiden russischen Kosmonauten Waleri Korsun und Alexander Kaleri.
Bild RiS 59 - Alexander Kaleri (Russland), Waleri Korsun (Russland) und Claudie-André Deshays (Frankreich) x_p Im November strandet die "Mars 96-Mission" kurz nach dem Start im All. Die Raketenstufe zum Hinausschleudern in Richtung Mars versagt, somit bleibt der Forschungssatellit im Erdorbit. x_p x_p 1997 Am 10. Februar startet der deutsche Astronaut Reinhold Ewald zusammen mit den russischen Kosmonauten Wassili Ziblijew und Alexander Lasutkin mit Soyuz TM-25 in Richtung MIR Raumstation, um an ihr anzudocken. Ewald verbringt 19 Tage, 16 Minuten und 35 Sekunden im All.
Bild RiS 60 - Alexander Lasutkin (Russland), Reinhold Ewald (Deutschland) und Wassili Ziblijew (Russland) x_p Am 25. Juni kollidiert ein Progress-Transporter bei der Annäherung an die MIR-Raumstation. Das "Spektr Modul" bekommt einen Riss und die MIR verliert Atmosphäre. Das beschädigte Modul wird abgedichtet und die an Bord der MIR befindlichen Kosmonauten können gerade noch einer Katastrophe im All entgehen.
Bild RiS 61 - Das "Spektr Modul" wurde bei einer Kollision mit einem Progress-Raumtransporter so start beschädigt, so dass es abgeschottet werden musste. x_p x_p 5. August: Start der Soyuz TM-26 Mission mit den beiden russischen Kosmonauten Anatoliy Solovyov und Pavel Vinogradov. Beide verbleiben fast 198 Tage im All. Zum Langzeitaufenthalt auf der MIR, der mit dem Shuttleflug STS-84 "Atlantis" stieß, gehörte auch der amerikanische Astronaut Michael Foale, der 134 Tage an Bord der MIR blieb.
Bild RiS 62 - Michael Foale (USA), Anatoliy Solovyov (Russland) und Pavel Vinogradow (Russland) x_p 1998 Am 29. Januar startet der französische Astronaut Leopold Eyharts mit seinen russischen Kollegen Talgat Mussabajew und Nikolai Budarin an Bord von Sojuz TM 27 von Baikonur aus ins All und dockt an der MIR-Raumstation an. Er verbringt 20 Tage im All mit Experimenten.
Bild RiS 63 - Leopold Eyharts (Frankreich), Talgat Mussabajew (Russland) und Nikolai Budarin (Russland) x_p Am 02. Juni startet das amerikanische Space Shuttle "Discovery" ins All, um ein letztes Mal an der MIR-Raumstation anzudocken. x_p Am 20. November startet das erste Modul für die Internationale Raumstation ISS, "Zarya" (oder FRGB-Control-Modul) von Baikonur aus ins All. Damit wird die "Grundsteinlegung" der Internationalen Raumstation mit über zwei Jahren Verspätung begonnen.
Bild RiS 64 - "Zarya", das erste Modul der Internationalen Raumstation im All. x_p 1999 Am 20. Februar startet der russische Kommandant Viktor Afanasjew zusammen mit dem französischen Astronauten Jean-Pierre Haignere und dem slowakischen Raumfahrer Iwan Bela mit ihrem Raumschiff Sojuz TM 29 zur Raumstation MIR. Die Mir bleibt bis zum August 1999 bemannt, dann wird sie zum ersten mal seit 10 Jahren unbemannt im All gelassen und durch die Bodenkontrollstation in Baikonur geleitet.
Bild RiS 65 - Iwan Bela (Slowakei), Viktor Afanasjew (Russland) und Jean-Pierre Haigneré (Frankreich) x_p Die russische Regierung gibt bekannt, das die Raumstation MIR aufgegeben wird. x_p 2000 Am 4. April fliegt die erste privat-finanzierte Mission (Mir-Corporation) zur MIR, um sie wieder in Stand zu setzen. Es werden Privatanleger gesucht, die die Kosten für den Erhalt der Raumstation MIR erbringen. Die beiden russischen Kosmonauten Sergej Zaljotin und Alexander Kaleri verbleiben 72 Tage im All. Sie sind die letzten Besatzungsmitglieder, die die Mir erhält.
Bild RiS 66 - Sergej Zaljotin und Alexander Kaleri (beide Russland), die letzten Bewohner der MIR, bevor das "Licht" für immer ausging. x_p Am 12. Juli wird das "Zvezda-Service-Modul" der ISS im Orbit ausgesetzt und dockt wenige Tage später mit dem "Zarya-Modul". x_p Im August erreicht der erste Progress-Transporter die ISS und dockt an ihr an, bevor die erste Crew Ende Oktober an Bord gehen kann. x_p 31. Oktober: Die erste Crew für die ISS startet vom Kosmodrom Baikonur aus ins All. William Sheperd (USA), Juri Gidsenko (Russland) und Sergeij Krikaljow (Russland) bleiben als sogenannte "ISS Expedition Crew One" 140 Tage, 23 Minuten und 38 Stunden im All.
Bild RiS 67 - Juri Gidsenko (Russland), William Sheperd (USA) und Sergeij Krikaljow (Russland), die erste ständige Besatzung der Internationalen Raumstation ISS x_p 2001 Am 8. März starten die Raumfahrer Juri Usatschew (Russland), James Voss (USA) und Susan Helms (USA) auf ihre Reise ins All, die sie zur Internationalen Raumstation ISS bringen wird. Die "ISS Expedition Crew Two" wechselt die "ISS Expedition One Crew" aus, die sich seit dem 31. Oktober 2000 an Bord der ISS aufhält.
Bild RiS 68 - Susan Helms (USA), Juri Usatschew (Russland) und James Voss (USA), die zweite ISS Besatzung. x_p 23. März: Der russische Stolz der Raumfahrt, die Raumstation MIR wird in einer Rückholbahn aus dem Erdorbit zurückgeholt und verglüht nach 15 Jahren im All in der Erdatmosphäre. Trümmerstücke schlagen in einem grossen Feld im Südpazifik ein.
Bild RiS 69 - Der Stolz der russischen Raumfahrt verglüht in einem Feuerregen über dem Süd-Pazifik nach dem Deorbiting. x_p x_p 28. April: Dennis Tito (60), der erste zahlende "Space-Tourist" startet mit der Soyuz TM-32 in Richtung Internationale Raumstation ISS. Mit an Bord sind die russischen Kosmonauten Talgat Mussabajew und Juri Baturin. Tito bleibt 7 Tage, 22 Minuten und 5 Sekunden im All.
Bild RiS 70 - Dennis Tito nach der Landung in Kasachstan am 5. Mai x_p Am 10. August starten Frank Culbertson (USA), Wladimir Deschurow (Russland) und Michael Tjurin (Russland) als "ISS Expedition Crew Three" ins All und übernehmen von ihren Vorgängern die Hausmeisterschaft an Bord der Internationalen Raumstation. Sie verbleiben 128 Tage, 20 Minuten und 45 Sekunden im All, bevor Sie von der "ISS Expedition Crew Four" abgelöst werden sollen.
Bild RiS 71 - Michael Tjurin (Russland), Frank Culbertson (USA) und Wladimir Deschurow (Russland), die "Expedition Three Crew" der ISS x_p Vom 12. bis 18. September befindet sich der erste Deutsche "Zivilist" beim "Cosmonaut Water Survival-Training" in Sochi, Russland. Andreas Bergweiler, seit seiner Kindheit schon weltraumbegeistert, lernt als Teilnehmer unter Profis aus verschiedenen Ländern die Prozeduren kennen, die man beherrschen muss, wenn die Sojuz-Descent-Capsule nicht im vorgesehenen Landeplatz in Kasachstan landet sondern im Wasser.
Bild: RiS 76 - A. Bergweiler beim "Short Term Training", der Notfallübung Austieg mit dem Sokol-Raumanzug nach der Wasserung der Kapsel x_p 25 Stunden nach dem Start dockt ein modifizierter Progress-Raumtransporter am 15. September an der Internationalen Raumstation an, um das russische Modul "PIRS" anzudocken. "PIRS" ist ein Kopplungs- und Ausstiegsmodul und wird am unteren Kopplungsstutzen vom Modul "ZWESDA" angekoppelt. "PIRS" wiegt 3.68 Tonnen. x_p 21. Oktober: Die russischen Kosmonauten Viktor Afanasjew und Konstantin Kazejew fliegen zusammen mit der französischen Astronautin Claudie Haigneré an Bord ihrer Sojus TM 33 zur Internationalen Raumstation ISS und bleiben 9 Tage und 20 Minuten im All. Haigneré unternimmt Forschungen innerhalb der französischen Andromedé-Mission.
Bild RiS 72 - Claudie Haigneré, die erste Europäerin an Bord der Internationalen Raumstation x_p x_p 5. Dezember: Die "ISS Expedition Crew Four", bestehend aus Juri Onufrijenko (Russland), Carl Walz (USA) und Daniel Bursch (USA) begeben sich auf den Weg zur Internationalen Raumstation, um die "ISS Expedition Crew Three" abzulösen, die seit März in der ISS um die Erde kreist.
Bild RiS 73 - Daniel Bursch (USA), Juri Onufrijenko (Russland) und Carl Walz (USA), die vierte Stammbesatzung der Internationalen Raumstation x_p 2002 14. März: Das erste 1:1 Modell eines wiederverwendbaren Raumgleiters, der für touristische Attraktionen konzipiert ist, wird auf der Zhukovsky Air Base in der Nähe von Moskau enthüllt. "Cosmopolis XXI Aerospace" soll der erste kommerziell nutzbare Raumgleiter werden, der zwei Touristen und einen Piloten auf eine Höhe von über 100 Kilometern schaffen kann, um das Gefühl der Schwerelosigkeit zu vermitteln.
Bild RiS 74 - Die "Cosmopolis XXI", ein Gleiter zum Erfüllen von "Träumen von Jedermann", ins All vorzustossen x_p 27. April: Der südafrikanische Millionär Mark Shuttleworth (28) wird sich als zweiter Privatmann mit der Sujus TM 34-Mission zur ISS begeben um dort sieben Tage das Gefühl des Weltraums zu erleben. Mit an Bord der Mission befindet sich der russische Kommandant Juri Gidsenko und der Itlaiener Roberto Vittori von der European-Space-Agency (ESA).
Bild RiS 75 - Mark Shuttleworth, der nächste "Space Tourist" beim Winter-Survival Training 2002 in Russland x_p [to be continued ...] x_p
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